Was macht ein Pate/ eine Patin?

Wir brauchen Paten! Paten für einige der Familienväter und -mütter, zum Teil auch für die, die bereits eine eigene Wohnung gefunden haben.

 

Alle von uns, die schon Paten sind, wissen, wie not-wendig im Wortsinn und wie erfüllend auf der anderen Seite es ist, einen Geflüchteten oder eine geflüchtete Familie auf diese Weise zu unterstützen. Das Leben in Deutschland ist sehr komplex und rätselhaft, und viele Wege sind definitiv verstellt, wenn man die Sprache und die Spielregeln noch nicht beherrscht.

 

Wir Paten machen das Leben etwas leichter und verständlicher. Wir filtern das Wesentliche aus seitenlangen Elternbriefen oder Stadtwerke-Bescheiden, unterstützen beim Deutschlernen, erklären das seltsame Phänomen Karneval, helfen bei der Ausbildungssuche, gehen ins Schwimmbad, in die Rieselfelder oder ins Kino, telefonieren mit der unity-media-hotline, suchen gebrauchte Nähmaschinen, sitzen auf Behördenfluren und feiern wunderbare Feste zusammen – und hören und reden und lernen selbst sehr, sehr viel über uns und unser Gegenüber und seine Welt.

 

Pate/Patin ist man nicht alleine, wir versuchen, jeden Geflüchteten, der sich für das Modell interessiert, mit mind. zwei Paten zu begleiten. Wir halten vor dem Einstieg in die Patenschaft fest, wie und wo der Pate unterstützen möchte – und wo nicht, denn zum Schutz beider Seiten muss es Grenzen geben.

 


 

Wenn Sie also geduldig und verständnisvoll sind, sich auch über kleine Erfolge freuen und immer wieder Ideen haben, wie Sie auf diesem Deutsch-Lern-Hindernislauf die größten Steine aus dem Weg räumen können, dann sind Sie bei uns richtig!

 

Wer hier einsteigen will, melde sich herzlich gerne